Die Hinrichtung des Mörders Hanns...

...und andere schaurige Geschichten

Diese Sündenfrei®- Produktion wurde 1996 als "Mittelalterliches Marktgericht" auf der Felsenbühne Rothstein uraufgeführt. Das Stück hat sich seitdem mehrfach geändert, Handlungen und Darsteller wurden mehrfach modifiziert. (Klar, dass die Galgenvögel ersetzt werden mußten!)


Szene aus einer Aufführung in Gauernitz b. Dresden Ostern 1997.

Aus einer ursprünglich abendfüllenden Theateraufführung ist eine Zwei-Mann-Comedy-Show von etwa 30 Minuten Länge geworden. Packend gespielt, mit großer Einbeziehung des Publikums, auf Tischen und Bänken aber auch auf oder vor einer Bühne. Noch immer ist es eine Art Gerichtsverhandlung: Aktuelle Fälle aus der jeweiligen Region, aus Tagespolitik aber auch aus Sagen- und Fabelstoffen der jeweiligen Gegend werden besprochen und verhandelt.

Am Ende des Marktstückes kommt Hanns Wurst - Narr, Schalk, Possenreisser - an den Galgen.


Hier 2001 auf Burg Wolkenstein - zusammen mit Max v. Gluchowe und Holger Hopfenstreich (heute Duo Pampatut).

Doch damit ist die Geschichte nicht am Ende. Hans überlebt, sehr zur Freude des Publikums.



Das Stück ist gespickt mit viel Comedy und allerhand Weisheiten. Es erklärt unter anderem den Ursprung solcher Volksweisheiten wie "Du sollst dir nicht das Maul verbrennen!" oder "Du sollst dich nicht so hängen lassen!"

Seit 1996 ist die Parodie von der Hinrichtung des Hanns Wurst über 500 Mal aufgeführt worden. Hanns ist noch immer am Leben und Herold Heinrich versucht weiter, ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen. Eine unendliche Geschichte. Das Publikum liebt sie.

Bei einigen Festen ist das Stück schon ein "Klassiker" - der zu den großen Publikumsmagneten zählt. Zum Beispiel beim Zwiebelmarkt in Weimar: Seit nunmehr fünf Jahren wird an jedem zweiten Oktoberwochende des Jahres Samstag und Sonntag zwei Mal am Tage das Gericht ausgerufen. Hanns  wird an den Galgen geführt und gehenkt - wie immer ohne Erfolg, dafür aber unter großem Jubel des Publikums.

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